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Kanonissengarten

Der rekonstruierte Kanonissengarten am Originalstandort in Wendhusen basiert auf den Überlieferungen zu einem Nutzgarten in karolingischer Zeit.
Konzeptionell ist er an die Landgüterverordnung (capitulare de villis) Karls des Großen und den darin enthaltenen Pflanzenlisten orientiert.
Überlieferte alte Gemüsesorten werden in drei Hochbeeten und Würz- und Heilkräuter in einem räumlich getrennten Bereich an der Klostermauer angebaut. Mehr als 10 historische Obstsorten, darunter Speierling, Mispel, Kornelkirsche oder die Apfelquitte vermitteln einen Eindruck von einem Garten als Vorstellung vom Paradies des mittelalterlichen Menschen. Alte Weinsorten wie Elbling, Gutedel oder Bernburger Blauer vervollständigen die Liste historischer Pflanzen. In einem kleinen Klosterteich gibt es verschiedene Wildfischarten wie z.B. die Elritzen.

Der Garten ist kombiniert mit einem Archäologiepark, der Gebäudereste verschiedener Jahrhunderte zeigt.
Alle Objekte und Pflanzen sind mit Erklärungsschildern versehen.

© Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V